REISEFÜHRER Japanischer Gin Japanischer Gin erfreut sich - sowohl lokal wie international – rasch steigender Beliebtheit
Nachdem Japan die Whisky-Welt erobert hat, richtet es nun sein Augenmerk auf die Craft-Gin-Szene.
Die japanische Sake-Kultur ist zwar fest etabliert, aber Sake ist keineswegs das einzige Getränk der Wahl. Japanischer Whisky ist seit langem die erste Option für anspruchsvolle Genießer weltweit. In jüngerer Zeit nun hat Japan den Einstieg in die Welt des Craft-Gin gewagt. Dank einer Vielzahl japanischer Botanicals steht japanischer Gin kurz davor, ein weltweites Spirituosen-Phänomen zu werden.
Eine auf Gin und Cocktails mit lokalem Flair spezialisierte Bar in Osaka.
Wo in Japan kann man japanischen Gin am besten genießen?
Die japanische Craft-Gin-Szene soll in Kyoto entstanden sein, wo The Kyoto Distillery 2016 den KI NO BI Kyoto Dry Gin auf den Markt brachte. Seitdem ist die Zahl der Brennereien nicht nur in Kyoto gestiegen. Craft-Gin-Brennereien wurden auch in Okinawa, Osaka, Sendai, Miyazaki und zuletzt in Hiroshima eröffnet. Dank der großen Beliebtheit haben sich unzählige Bars im ganzen Land auf diese Gins spezialisiert.
Die japanische Craft-Gin-Szene hat ihren Ursprung in Kyoto.
Was macht japanischen Gin so besonders?
Gin wird durch sein botanisches Profil bestimmt, und Japans vielfältiges Klima bietet dafür ideale Voraussetzungen.
Japanische Gins enthalten oft lokale Zutaten wie Kirschblüten, Yuzu-Schalen, Sansho-Pfeffer und grünen Tee. Die Brennereien in Hiroshima haben Gin sogar mit Austernschalen angereichert und so eine salzige Spirituose kreiert, die perfekt zu Meeresfrüchten passt.
Überall in Japan werden nun zunehmend handwerklich hergestellte Gins produziert.
Welche Gin-Sorten kann ich in Japan genießen?
Warum nicht dort anfangen, wo alles begann? The Kyoto Distillery beansprucht für sich den Titel Japans erster großer handwerklicher Gin-Hersteller mit ihrem KI NO BI Kyoto Dry Gin im London Dry-Stil.
Der ROKU Gin von Suntory verdankt seinen unverwechselbaren Geschmack sechs japanischen Botanicals.
Wie wäre es mit einer Kostprobe von „Shun“ in einer Flasche? Der in Osaka hergestellte ROKU Gin von Suntory zelebriert die Aromen der vier japanischen Jahreszeiten, die in Japan als „Shun“ bekannt sind. Der ROKU Gin wird aus sechs einzigartigen japanischen Botanicals hergestellt, die zum Zeitpunkt ihrer höchsten Frische gepflückt werden. Er zeichnet sich durch eine feine Balance subtiler Würze, lebhafter floraler Noten, der sanften Süße von grünem Tee und dem beliebten Zitrusaroma von Yuzu aus.
Nikka Coffey Gin vereint seine charakteristische Leichtigkeit mit einer Mischung sorgfältig ausgewählter Botanicals.
Wie wäre es mit etwas Spritzigem? Basierend auf der Coffey-Destillation in der Miyagikyo-Brennerei ist Nikka Coffey Gin eine einzigartige Spirituose, die aus einer Mischung japanischer Zitrusfrüchte und Sansho-Pfeffer hergestellt wird. Er hat einen süßen, weichen Einstieg mit einer komplexen Note botanischer Aromen.
Miyashita Sake-Brauerei
Schon einmal Gin auf Reisbasis probiert? Die Miyashita Sake Brauerei in Okayama stellt ihren Gin auf Basis von Reis-Shochu her und vereint dabei über zehn Botanicals - darunter Pfirsiche und Trauben aus Okayama – zu einem angenehm milden, leicht süßlichem Geschmack.
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